Das Leben ist eine seltsame Reise. Gelegentlich erleben wir Mobbing, und wenn nicht, sehen wir vielleicht, wie andere gemobbt werden. Diese traumatischen Auswirkungen sind in der Regel lang anhaltend und können einen tiefen Eindruck im Gedächtnis der schikanierten Personen hinterlassen. Mobbing hat verheerendere Auswirkungen, wenn es in der Kindheit geschieht. Psychologen nennen es ACE (Adverse Childhood Experience). Dies sind die ereignisreichen Umstände, die dazu führen, dass die Erinnerung einer Person, ihre Lebensanschauung negativ beeinflusst werden und sie sogar emotional zerbrochen sein kann. ACEs können lebensbedrohlich werden, wenn wir keine geeigneten Heilungsstrategien anwenden. Die Lebensqualität wird stark gestört sein und eine traumatisierte Person wird auch Schwierigkeiten haben, Menschen zu vertrauen, selbst denen, die ihr nahe stehen.
Es ist die moralische und soziale Pflicht jedes Einzelnen von uns, denjenigen zu helfen, die nach Mobbing ein Trauma erleben. Besonders Eltern, Lehrer und vertrauenswürdige Nachbarn können eine wichtige Rolle spielen. Es muss sichergestellt werden, dass der gemobbte Teenager oder das gemobbte Kind in Sicherheit ist. Abgesehen von körperlicher und geistiger Sicherheit muss man die Prävention solcher verheerenden Ereignisse in der Zukunft gewährleisten. Weitere Stressbewältigungstechniken können dem Kind helfen, mit dem Problem umzugehen.
Traumatisierte Kinder und Jugendliche benötigen möglicherweise Hilfe von Fachleuten wie Kinderpsychiatern und Gesundheitsdienstleistern. Zögern Sie nicht, diese bei Bedarf zu kontaktieren. Sowohl die geistige als auch die körperliche Gesundheit des Kindes sollte Priorität haben. Eltern und andere ältere Familienmitglieder sollten auf Warnzeichen bei einem Kind achten, wie Schlaflosigkeit, ein plötzlicher Abfall der Schulnoten, ungerechtfertigte Vermeidung, in die Öffentlichkeit oder zur Schule zu gehen, und eine plötzliche und negative Änderung der Essgewohnheiten.
Schulen und Lehrer können eine wichtige Rolle spielen, um den Schülern bei der Bewältigung des Problems zu helfen. Das National Center on Safe Supportive Learning Environments (NCSSLE) bietet spezielle Ressourcen wie das Trauma-Sensitive Schools Training Package, um das Schulpersonal mit trauma-informierten Einrichtungen auszustatten. Das Schulmanagement sollte trauma-bezogene Auslöser sowohl innerhalb als auch außerhalb der Klassenzimmer reduzieren. Lehrer sollten diejenigen Schüler im Auge behalten, die als Mobber gemeldet werden. Sie sollten entsprechend behandelt werden. Man muss bedenken, dass sie auch Mitglieder unserer Gesellschaft sind. Radikale Schritte müssen dringend unternommen werden, um diese Mobber zu behandeln. Sie benötigen möglicherweise psychologische Hilfe. Indem wir die Probleme und Gründe ansprechen, die sie dazu zwingen, sich wie Mobber zu verhalten, helfen wir ihnen. Externe und interne Gründe können dezimiert werden. Aber nur gut ausgebildete Lehrer, Betreuer und Moderatoren können diese Aufgabe bewältigen.
Darüber hinaus ist es die Pflicht der Eltern, ihren Kleinen eine mobbingfreie Umgebung zu bieten. Vernachlässigung, Streitereien vor einem Kind und häusliche Gewalt werden einen dauerhaft negativen Einfluss auf das Gedächtnis des Kindes haben und sein Selbstwertgefühl wird demoralisiert werden. Eltern sollten auch die Aktivitäten des Kindes außerhalb des Hauses beobachten und stillschweigend darauf achten, wie ihr Kind draußen behandelt wird. Wenn etwas schiefgeht, sollten sie handeln. Ihr Kind könnte sie brauchen.
Eines ist zu beachten: Eine Person kann leugnen, in der Vergangenheit gemobbt worden zu sein. Um von einem Trauma zu heilen, spielt eine kritische und analytische Betrachtungsweise eine entscheidende Rolle. Man muss genau in sich hineinschauen und zugeben, ob es in der Vergangenheit einen Fall von Mobbing gab. Sogar unbeabsichtigt könnten Eltern daran beteiligt gewesen sein, ihre Kinder zu mobben. Die Anerkennung, gemobbt worden zu sein, ist also der erste Schritt zur Heilung. „Je früher, desto besser“ ist die beste Strategie. Ein geschickter Umgang ist der Schlüssel zur Heilung.
Quelle: https://www.stopbullying.gov/bullying/bullying-and-trauma